Dokumente im Kontext
September 27, 2007
Dokumente (Bilder, Texte, Musik, …) als einzelne Informationsobjekte sind nach wie vor das beherschende Medium in der Zusammenarbeit von verteilten Teams. Allerdings sind diese Objekte nur innerhalb einer definierten Systemgrenze (meist die des eigenen Desktops) mit Metadaten angereichert die z.B. über die Aktivität eines Dokumentes aufschluss gibt. Beim Verlassen dieser Systemgrenze (z.B. via E-Mail) besitzt ein Dokument (wenn überhaupt) nur noch rudimentäre Information über die eigene Geschichte. Informationen über Orte, Personen oder Aktivitätskennzahlen (z.B. Lese- und Schreibzugriffe) verbleiben auf dem Quellsystem und sind für Dritte nicht mehr zugänglich.
Die Veröffentlichung Distributed Document Contexts in Cooperation Systems beschreibt einen Ansatz diese Metainformationen (als Quelle für einen Dokumenten-Kontext) über Systemgrenzen hinweg zu erhalten und auf Basis vordefinierter Regeln verschiedene Kennzahlen eines Dokumenten-Kontextes bereitzustellen. Das o.g. Paper beschreibt hierbei in erster Linie die Relation von Nutzern zu einem Dokument. Hierbei wird das sog. Involvement eines Nutzers zu einem Dokument über einen gewissen Zeitraum beschrieben.
Referenz:
Vonrueden, M.; Prinz, W.: Distributed Document Contexts in Cooperation Systems. In: B. Kokinov et al. (Eds.) CONTEXT 2007, LNAI vol. 4635, pp. 507-512, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2007
Entry Filed under: documentmanagement, semantic web. Schlagworte: context, d2c, documentmanagement, metadata.
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